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Österreichischer Fachverband
für Horseball



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Hannes M. Hiesberger

Tel.: +43 664 433 74 37  Fax: +43 2749 4226

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Für den Inhalt verantwortlich:

Österreichischer Fachverband für Horse-Ball Aufeldgasse 5 A-3385 Markersdorf
Bankverbindung: Raiffeisenbank Prinzersdorf BLZ: 32679 Kontonr: 23721

Vorstand des ÖFHB:

Präsident:
Hannes M. Hiesberger

Präsident-Stellv.: Walter Hiesberger

Schriftführer: Beate Özelt

Kassier: Frederik Zichy

Kassaprüfer: Otto Fuchs-Grünfeld

Kassaprüfer: Werner Dicks

 



termine

27. – 28. April ’13 Demospiele Lamprechtshausen/Sbg
07. – 09. Juni ’13 Leibnitz/Steirisches Pferdefestival www.xhorse.eu
27. – 28. Juli ’13 Turnier Markersdorf/NÖ mehr Infos ->
03. – 10. Oktober ’13 Österreichische Meisterschaft Horseball 2013
05. – 08. Dezember ’13 Pappas Amadeus Indoors Salzburg - 
Vorstellung und Demo einer neuen Pferdesportart
“La Cuerra”


geschichte

Geschichte (Entwicklung)
Entstanden ist dieser Sport, er zählt zu den ältesten Reitsportarten, im Arabischen Raum. Alle angesehenen Familien trafen sich einmal pro Jahr um einen Wettstreit abzuhalten, wo es darum ging, ein Schaffell gefuellt mit Steinen in einen dafuer markierten Punkt zu legen. Die Mannschaft der dies gelang war Sieger und erhielt als Lohn die Pferde der Verlierermannschaft. In Argentinien wurde dieses Ritual mit einer Gans in einem Ledersack gespielt. Die Hunnen bevorzugten die Koepfe Ihrer Feinde.

Um die Jahrhundertwende kam der Sport nach Europa und die Gans wurde ersetzt durch einen aus Leder gebundenen Ball. Die Militaerakademien benutzten ihn um ihren Rekruten das Reitenspielerisch beizubringen.

Vor rund 25 Jahren hat ein Mann namens Depons in Frankreich die laengst vergessene Tradition wieder zum Leben erweckt. Er passte die Regeln dem heutigen Standard an und schuf daraus Horse-Ball wie wir es kennen. Vor 20 Jahren wurde Horse-Ball in Frankreich bei der offiziellen Reitervereinigung als neue Reitsportart aufgenommen und mittlerweile bestehen drei Divisionen, davon eine Profiliga mit rund 5.000 aktiven Horse-Ball Spielern. Die Entwicklung von Horse-Ball fuehrte ueber Portugal, Spanien, England, Belgien, Deutschland, Italien nach Oesterreich.

Der Sport International

Horse-Ball ist ein kampfbetonter Mannschaftssport, der bedingt durch das Reglement, die Sicherheit von Pferd und Reiter in den Vordergrund stellt. Die Heimat dieses Sports ist Frankreich, und die Vorherrschaft dieser Nation im ueberregionalen Vergleich in ungebrochen. Aber gerade mit dem Neuzugang Oesterreichs im Jahre 1994 wurde ein starker Internationalisierungsschub bemerkbar. Die guten persoenlichen Kontakte zwischen Portugal, Belgien und Frankreich und die damit verbundene zuegige Entwicklung von Horse-Ball in diesen Laendern, liess eine rasche Erweiterung, Blickpunkt Europa, zum damaligen Zeitpunkt nicht zweckmaessig erscheinen, obwohl England, Deutschland, Italien bereits an Europameisterschaften teilgenommen hatten. Die Stellung einer oesterreichischen Nationalmannschaft im Sommer 1994 und ein knapp verlorenes Qualifikationsspiel (6:5), sowie die Nominierung derselben fuer die Europameisterschaft in Portugal, haben die Verantwortlichen des internationalen Verbandes dann auch einigermassen verbluefft. Seit Beginn im Jahre 1994 hat sich Horse-Ball in Oesterreich etablieren koennen und verfuegt derzeit ueber fuenf lizenzierte Mannschaften. Dadurch waren wir heuer in der Lage, eine Liga zu gruenden, die aehnlich wie im Fussball ihre Ligaspiele absolviert.

Die Entwicklung International
In Frankreich wird Horse-Ball seit 25 Jahren gespielt. Heute bestehen drei Divisionen, mit ca. 5000 lizenzierten Spielerinnen und Spielern. Dadurch ist Frankreich auch der “Leithengst” fuer alle Entwicklungsvarianten anderer Laender. Mit 1998 entstanden, neben den bereits existierenden F, D, P, Bel, I, GB, A, Verbaende in Holland, Spanien und der Schweiz.

National
Das Potential fuer eine neue Reitsportvariante ist auch in Österreich gegeben. Unzaehlige Gespraeche auf verschiedenen Turnieren haben das dem Praesidium des OeFHB immer wieder bestaetigt. Das Hauptbestreben des Verbandes lag 1994 darin, eine Kernmannschaft moeglichst rasch an international vergleichbares Niveau heranzufuehren, um damit fuer Österreich erstmals die Teilnahme an einer Europameisterschaft zu sichern. Im Jahre 1995 lag das Hauptaugenmerk des Verbandes in der Verbreitung von Horse-Ball in den einzelnen Bundesländern und im Aufbau einer eigenen Jugendnationalmannschaft, um den Fortbestand des Sports auch fuer die Zukunft abzusichern. Der grösste Erfolg der österreichischen Nationalmannschaft konnte bei der Europameisterschaft in Wels 1999 errungen werden, nämlich den sensationellen dritten Platz, womit wir beweisen konnten, dass Österreich den Anschluss an die fuehrenden Nationen geschafft hat und sich als ernstzunehmender Gegner etablieren konnte.

Allgemein
Horse-Ball spricht ein weites Spektrum an Zielgruppen an. Zum einen den Reiter, der darin eine neue Herausforderung sieht, zum anderen den potentiellen Nachwuchs, sowohl männlich als auch weiblich, denen zum ersten Mal gemeinsam einer Mannschaft das Erlebnis Pferd ermöglicht wird und nicht zuletzt den Zuschauer, der ein atemberaubendes, schnelles kampfbetontes Spiel vorgefuehrt wird.

Ich hoffe, Ihnen einen kurzen Einblick über Horse-Ball gegeben zu haben und verbleibe mit freundlichen Gruessen

Hannes M. Hiesberger
Präsident